Kategorie: QQJazz

Neuer Vorstand bei QQTec

In der kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung des Hildener Kulturvereins QQTec e.V. wurden Weichen für die Zukunft des Vereins gestellt. Nach einem Rückblick auf die vermehrten Aktivitäten in den Bereichen von Kunstschule, Kunstausstellungen, Jazzkonzerten und Theateraufführungen erfolgte die Entlastung des bisherigen Vorstandes. Die Neuwahl bestätigte den neuen Vorstand, der wieder aus 5 Mitgliedern besteht. Im Amt bestätigt wurden die Gründungsmitglieder Rolf Gührer (Thyssen Krupp) , der sich um Events und Organisation kümmert, sowie Dr. Helmut Stein , der bisherige Vorsitzende.

Neu in den Vorstand wurde Ingetraut D. Stein als Leiterin der Kunstschule und ebenfalls Gründungsmitglied gewählt. Weitere Verstärkung erfolgte durch die Wahl von Prof. Volker Hodapp und Günter Kuschmann.

Volker Hodapp – emeritierter Professor für Psychologie an den Universitäten Frankfurt und Düsseldorf- sagt über sich: „Nach meiner Pensionierung konnte ich mich verstärkt meinen Interessen Musik und Malerei widmen. Durch den Besuch der Jazzkonzerte im QQTec lernte ich die Kunstschule kennen und belegte einen Malkurs bei Zoran Velinov.“ Daraufhin war er regelmäßiger Teilnehmer an den Ausstellungen der Kursteilnehmer und gewann hierbei den Publikumspreis  in 2015.

Günter Kuschmann studierte Kunst und Kunstwissenschaft an der Akademie in Düsseldorf. Er arbeitet als Bildender Künstler im Bereich von Zeichnung/ Malerei / Fotografie und führt diese Medien in digital fine art prints zusammen.  Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Theaterprojekten, die er als Ausstatter oder Regisseur begleitet. In kunst- und theaterpädagogischen workshops, sowie Lehrtätigkeiten, gibt er seine Erfahrungen weiter. In 2016 führte er Regie in dem Stück „Die 39 Stufen“ von Alfred Hitchcock, das im September bei QQTec aufgeführt wurde.
Nach der Wahl der neuen Vorstände wählten diese dann Helmut Stein zum Vorsitzenden und Volker Hodapp zu seinem Stellvertreter.

Ansonsten  sollen die Aktivitäten von QQTec mit kleinen Änderungen weitergeführt werden. Die Jazzkonzerte sollen nun sonntags um 16 Uhr (anstatt 15 Uhr) beginnen und in der Biennale der Absolventen der Kunstschule sollen auch Mitglieder teilnehmen können.

Die so erfolgte Verstärkung des Teams wird der Qualität der Veranstaltungen zugute kommen.

Frohe Weihnachten

© Guntram Walter

Frohe Weihnachten sagt QQTec und einen guten Rutsch.
Freuen Sie sich auf QQTec im Jahr 2017.

Organic Earfood – 18.12.2016, 16 Uhr

Bernie Senensky ist eine kanadische Pianisten- und Organistenlegende. Drummer Elvin Jones sagte über Senensky: “Einer der besten Pianisten, mit denen ich im Laufe meiner Karriere gespielt habe.”

Vibraphonist Stefan Bauer aus dem Ruhrgebiet, jetzt in Brooklyn, NY, hat viele Jahre in Winnipeg, Manitoba/Canada gelebt, der Geburtsstadt Bernie Senenskys. Aus einem Wochenend Engagement mit Senensky ging dann die langjährige musikalische Zusammenarbeit der beiden hervor.

Das Trio wird abgerundet durch den erfahrenen und inspirierten Drummer Peter Baumgärtner, der bei QQTec durch seine zahlreichen Auftritte sehr bekannt ist. Besonders auch durch die Etablierung seiner europaweit bekannten “Hildener Jazztage”.

Das musikalische Programm dieses außergewöhnlichen Trios basiert natürlich zu einem großen Teil auf den Elementen Bop, Blues und Groove, und das in ungewöhnlichen Kombinationen.

Besetzung: Bernie Senensky (organ, p)
Stefan Bauer (vib)
Peter Baumgärtner (dr)

18.12.2016, 16:00 Uhr
Eintritt 20 Euro, Vorverkauf 18 Euro, inklusive eines Freigetränks

UPDATE: Bilder des Konzertes vom 18.12.2016

Gloria Cooper’s German Quintet – 06.11.2016, 15 Uhr

Gloria Cooper (Piano, vocal), Professorin und Direktorin der renommierten University für Musik in New York, aus guter Tradition jetzt schon zum sechsten Mal in Folge in Deutschland für eine Reihe von Konzerten zu Gast. Durch Initiative des Kölner Schlagszeugers Marcel Wasserfuhr, der 1999/2000 ihre Hochschule besuchte, gelang es, diese sympathische Musikerin zu Gastspielen in NRW einzuladen.

Nach ihrem Sabbatical (Freisemester) Anfang des Jahres kommt sie nun mit neuem und frisch arrangierten Material Anfang November zu uns. Das Besondere an Gloria Coopers Auftritten ist, mit welcher Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit sie es vermag, ihre eigenen und bekannten Songs glaubhaft zu interpretieren. Sie benutzt ihre Virtuosität nie als Selbstzweck, sondern immer als Mittel die poetischen Aussagen ihrer Songs authentisch und glaubhaft mit Tiefe zu gestalten. Sie vermag den Zuhörer unmittelbar mit wenigen Handgriffen in eine New Yorker Klangwelt zu entführen, die für uns immer noch eine Welt für sich ist. Begleitet wird sie dabei von ihrem European Quintett. Musiker, denen durch ihre reichhaltige Spielerfahrung , diese Welt sehr vertraut ist.

Die arangierten Teile der Musiktitel stammen wiederum aus der Feder von Don Sickler, einem sehr etablierten New Yorker Musiker und Arrangeur.

Freuen Sie sich auf ein Gasspiel dieses Quintetts, das es mit Sicherheit vermag ihre Zuhörer mit der Eleganz und Leichtigkeit des amerikanischen Mainstream in Bann zu ziehen.

Besetzung: Gloria Cooper (voc/p)
Klaus Osterloh (tp)
Heiner Wiberny (sax)
Jochen Schaal (b)
Marcel Wasserfuhr (dr)

06.11.2016, 15:00 Uhr
Eintritt 20 Euro, Vorverkauf 18 Euro, inklusive eines Freigetränks

UPDATE: Bilder des Konzertes vom 06.11.2016

Organ Explosion: Die Vintage-Krassomaten – 16.10.2016, 15 Uhr

Sie haben das Instrumentarium der 70er Jahre aus Omas Keller gekramt, um diese Lieblinge mit Zuckerbrot und Peitsche zu behandeln. Das Trio verwandelt den Klang der alten Kameraden zu einem explosiv-freshen Sound. Melodien für Millionen mit dem Sexappeal des Funk, der Kreativität des Jazz, dem Dreck des Blues und der Krassheit des Punk.

Hansi Enzensperger (Organ, Keys), Ludwig Klöckner (Bass) und Manfred Mildenberger (Drums) lernen sich während ihres Studiums an der Münchner Musikhochschule kennen. Nach einer stundenlangen Jamsession im Sommer 2011 ist ihnen klar: Es gibt nur einen Ausweg. Sie müssen eine Band gründen: ORGAN EXPLOSION.

Mit am Start ist ein ganzes Arsenal an sagenumwobenen Vintage-Instrumenten und legendären Effekten: Mrs. Hammond and Mr. Leslie, ihre Verwandten Sir Wurlitzer, Miss Clavinet, Aunt Moog and a lot of Röhren. Außerdem dabei: Monsieur Fender Jazz Bass and his best friend – the incredible, old fashioned Ludwig Drums.

Zwei Jahre formt das Trio seinen Sound: Ideen und Stücke entstehen auf dem Notenpapier, bei Sessions oder – in Echtzeit – auf der Bühne. Jedes Lied bekommt ein klares Gesicht – mit eigener Mimik: spöttischem Blinzeln, verschmitzten Grübchen, erstauntem Rundmund, gerunzelten Brauen. Mal mit, mal ohne Schminke. Die drei Musiker stellen diese Charaktere einander gegenüber wie im Theater: voller Fallhöhen, dramaturgisch zusammenhängend und feinfühlig, trotzdem aber immer mit viel Raum zur Improvisation.

Die besten neun Stücke haben es auf das Debütalbum „Organ Explosion“ geschafft – aufgenommen im eigenen Studio, mit maximalem Druck gespielt, mit größter Sorgfalt und Klarheit gemischt und gemastert. Da ist etwa „Dark Heaven“ – eine Ballade, die an die Jungfernfahrt der Titanic erinnert, deren Posaunen, Chöre und orchestrale Klänge den Zuhörer auf eine Art ergreifen, welche man sonst von Strauss‘ „Also sprach Zarathustra“ kennt. „Käsehoch 3“ – ein Lied, in dem die Orgel wie eine lästige Fliege der Rhythmusgruppe auf die Nerven geht, die ihrerseits das Ganze mit coolstem Groove kontert. Bis hin zu „Kung Fu Funk“ – ein Stück, bei dem der Hörer den Eindruck bekommt, bei der Aufnahme sei eine ganze Horde kampfeswütiger Ninjas mit im Studio gewesen. „Herbie Hancocks‘ Headhunters“ treffen hier auf „Streetfighter II“. Eine Mischung, die auf jeden Fall „kickt“.

Entstanden ist ein im weitesten Sinne modernes Jazzalbum – eingespielt mit altmodernen Instrumenten. Ein Album, an dem nicht nur Jazzfreunde Gefallen finden werden, sondern auch Blues-Anhänger und tanzwütige Funk- oder Hip-Hop-Fans. Gerade wenn beim letzten Track des Albums jeder der drei Musiker zum Solo ausholt, spürt der Zuhörer, dass ORGAN EXPLOSION gerade erst beginnt zu explodieren.

Besetzung: Hansi Enzensperger (organ: B3, Wurli, Moog)
Ludwig Klöckner (b)
Manfred Mildenberger (dr)
Hörbeispiele bei Soundcloud

16.10.2016, 15:00 Uhr
Eintritt 20 Euro/ Vorverkauf 18 Euro, inklusive 1 Freigetränk
Tickets unter www.neanderticket.de/

UPDATE: Bilder des Konzertes vom 16.10.2016